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Mountainbike-Koordination

Über die Mountainbike-Koordination

Die Mountainbike-Koordination Österreich trägt die Prozessverantwortung für die Entwicklung einer österreichweiten Mountainbike-Strategie. Sie strukturiert und moderiert den bundesweiten Stakeholderdialog und bündelt Perspektiven auf Mountainbiken und seine Wirkungen auf Natur, Raum, Gesellschaft und Wirtschaft. Ergebnis sind anschlussfähige Handlungsempfehlungen als Orientierungsrahmen für Politik, Verwaltung und Praxis – innerhalb der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen.

Der Prozess ist offen und transparent: Vertreter:innen aus Sport, Tourismus, Forstwirtschaft, Jagd, Natur- und Umweltschutz, Raumordnung, Politik und Wirtschaft werden differenziert eingebunden. Die Mountainbike-Koordination ist dabei neutral, keine Interessenvertretung und kein Lobbying-Instrument.

UPDATE

Am 21. Mai 2026 fand in Wien der 1. Bundesworkshop im Stakeholder-Prozess zur Erstellung der Mountainbike-Strategie Österreich statt. Der Bundesworkshop markierte einen wichtigen Meilenstein im laufenden Strategieprozess: Er baute auf acht Länderworkshops, mehr als 20 Terminen auf Bundesebene sowie dem Austausch mit insgesamt über 300 Stakeholder:innen aus unterschiedlichen Bereichen auf.

Im Rahmen des Workshops wurden die bisherigen Erkenntnisse aus den Länder- und Bundesebenen-Terminen zusammengeführt, verdichtet und gemeinsam mit Vertreter:innen aus Verwaltung, Tourismus, Sport, Grundeigentum, Forst, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und alpinen Organisationen weiterentwickelt.

Im Mittelpunkt standen sechs zentrale Handlungsfelder: Kommunikation & Bewusstseinsbildung, Freizeitraumplanung & Lenkung, legale Angebote & Infrastruktur, Rechtssicherheit, Haftung & Genehmigungsverfahren, Steuerung & Verantwortlichkeiten sowie Finanzierung & Wertschöpfung. Diese Themen bilden die strategische Grundlage, um Mountainbiken in Österreich künftig abgestimmt, rechtssicher, naturverträglich und wertschöpfend weiterzuentwickeln.

Deutlich wurde: Eine zukunftsfähige Mountainbike-Strategie braucht ein Zusammenspiel aus legalen Angeboten, klarer Lenkung, rechtlicher Sicherheit, professioneller Steuerung, tragfähiger Finanzierung und aktiver Kommunikation. Der Bundesworkshop lieferte damit eine zentrale Arbeitsgrundlage für die nächsten Prozessschritte und die weitere Ausarbeitung der österreichweiten Mountainbike-Strategie.

Partner und Auftraggeber

Die Mountainbike-Koordination wird im Auftrag der beteiligten Bundesministerien und in enger Abstimmung mit den Bundesländern umgesetzt. Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertreter:innen des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) sowie des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und aus Vertreter:innen der Bundesländer.