Großer Andrang bei der Langen Nacht der Forschung 2026
Die Lange Nacht der Forschung 2026 war ein voller Erfolg: Mit interaktiven Stationen, spannenden Versuchen und geschmackvollen Neuentwicklungen präsentierte das BMLUK Forschung zum Angreifen, Kosten und Mitmachen. Das Interesse des Publikums war groß.
Die Forschungsaktivitäten des Landwirtschafts- und Umweltministeriums waren heuer bei der Langen Nacht der Forschung ein Publikumsmagnet. Am Freitag, 24. April 2026, wurde an zwei Standorten – im Palmenhaus im Burggarten und in der Strahlenschutzabteilung in der Unteren Donaustraße – Forschung für Besucherinnen und Besucher anschaulich dargestellt und interaktiv greifbar gemacht.
Das große Publikumsinteresse war unübersehbar: Die Stationen waren bis zum späten Abend gut besucht., Die Zahl der Besucherinnen und Besucher war noch höher als bei der letzten Langen Nacht der Forschung im Jahr 2024. Besonders die interaktiven Stationen, praktischen Demonstrationen und der direkte Austausch mit Expertinnen und Experten stießen auf großes Interesse und Begeisterung, und lockten so in etwa 1.500 Gäste an.
Auch die Vorträge und Stationen in den Räumlichkeiten der Abteilung Strahlenschutz waren durchgehend zahlreich besucht. Besucherinnen und Besucher jeden Alters, von jungen Schülerinnen und Schülern bis hin zu Zeitzeugen des Reaktorunfalls von Tschernobyl, verschafften sich einen Überblick über den Strahlenschutz in Österreich.
Forschung zum Angreifen und Mitmachen
Im Palmenhaus stand die Zukunft unserer Lebensmittel im Mittelpunkt. An zahlreichen Stationen wurde gezeigt, wie moderne Landwirtschaft funktioniert – von innovativer Landtechnik über nachhaltige Produktionsmethoden bis hin zu neuen Genussideen. Besonders selbstfahrende Landmaschinen, ein Flussbaumodell, der Sensorik-Käse-Test und die zu verkostenden und zu bewertenden Traubensäfte zogen die Blicke und das Interesse der zahlreichen Gäste auf sich.
Parallel dazu bot die Strahlenschutzabteilung spannende Einblicke in das österreichische Strahlenfrühwarnsystem, die Notfallvorsorge sowie den Schutz der Bevölkerung im radiologischen Ernstfall. Dies wurde in Zusammenarbeit mit den österreichischen Notfalleinsatzkräften der AGES und des BMI anschaulich und greifbar gemacht. Ein besonderes Highlight waren die Mess- und Aufklärungsroboter des ABC-Abwehrzentrums des Österreichischen Bundesheeres. Darüber hinaus wurde über den Radonschutz und die radioaktiven Abfälle in Österreich informiert.
Bundesminister Norbert Totschnig und Generalsekretär Johannes Abentung überzeugten sich persönlich vor Ort vom großen Engagement aller Beteiligten. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Forschung für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen:
„Mit Forschung zu Klimawandel, erneuerbaren Ressourcen und Digitalisierung können wir unsere Wirtschaft und unsere Natur- und Lebensräume zukunftsfitter gestalten und gleichzeitig Versorgungssicherheit gewährleisten.“ - Umweltminister Totschnig
Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Dienststellen und Organisationen sowie den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums und seiner Abteilungen. Die hervorragende Zusammenarbeit und der gemeinsame Einsatz haben maßgeblich zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen.
Die Lange Nacht der Forschung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Arbeit verständlich zu vermitteln und für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.