Strategien zum Nationalen Radon-Maßnahmenplan - Umsetzungsplan 2026-2030

Radon-Maßnahmenplan-Umsetzungplan 2026-2030

Auf Grundlage der Richtlinie 2013/59/Euratom ist jeder EU-Mitgliedstaat verpflichtet, einen nationalen Radon-Maßnahmenplan zu erstellen, um langfristige Risiken der Radonexposition in Wohnräumen, öffentlichen Gebäuden und an Arbeitsplätzen zu reduzieren. In Österreich liegt diese Aufgabe beim Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, der gemäß § 93 Strahlenschutzgesetz 2020 für Erstellung, Evaluierung und Aktualisierung des Maßnahmenplans verantwortlich ist.

Der österreichische Radon-Maßnahmenplan wurde 2021 veröffentlicht und dient als zentrale Leitlinie für den Radonschutz. Er umfasst acht Themenbereiche mit klar definierten Zielen, Zuständigkeiten, Handlungsbedarfen und möglichen Umsetzungsstrategien. Die beteiligten Akteur:innen können diese Strategien übernehmen oder eigene entwickeln.

Für den Zeitraum bis Ende 2025 wurde ein Umsetzungsplan erarbeitet, dessen Fortschritte jährlich dokumentiert und evaluiert wurden. Auf Basis dieser Evaluierung entstand der neue Umsetzungsplan für 2026–2030 mit neun weiterentwickelten und neuen Strategien. Die Umsetzung erfolgt unter Federführung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft und der österreichischen Fachstelle für Radon in Zusammenarbeit mit Ländern und Partnerorganisationen. Die Ergebnisse werden weiterhin jährlich veröffentlicht.

Herausgeber:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
Ausgabejahr:
2026
Ausgabeort:
Wien
Format:
Download
Kategorie:
Nuklear / Strahlenschutz
Seitenanzahl:
24