Argumente
Die thermische Abfallbehandlung ist ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kreislaufwirtschaft.
Die thermische Abfallbehandlung ist ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kreislaufwirtschaft. Denn auch bei einer gut ausgebauten getrennten Sammlung und der Erreichung hoher Recyclingquoten fallen noch immer Abfallfraktionen an, die für das Recycling nicht geeignet sind beziehungsweise diesem nicht zugeführt werden dürfen (zum Beispiel auf Grund der Schadstoffgehalte) und deshalb thermisch behandelt werden müssen. Zusätzlich wird aber auch für das Recycling selbst die Abfallverbrennung durch die hochwertige Verwertung von Verbrennungsrückständen oder deren Bestandteilen (wie beispielsweise Metalle und Glas) an Bedeutung gewinnen.
Die Abfallverbrennung bietet mehrere Vorteile. Sie zerstört organische Schadstoffe und ermöglicht die Abtrennung anorganischer Schadstoffe. Das Gewicht der Abfälle wird auf etwa 30% und das Volumen auf rund 10% reduziert. Außerdem erfolgt durch die thermische Behandlung eine Inertisierung und Hygienisierung der Abfälle.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Energiegewinnung. Die bei der thermischen Verwertung von Abfällen freigesetzte Energie wird nämlich als elektrische Energie, Fernwärme, Fernkälte oder Prozessdampf bereitgestellt und genutzt. Dadurch spielen mittlerweile Abfallverbrennungsanlagen auch eine entscheidende Rolle im Rahmen der Energieversorgung.