Bio-Lebensmittel - Vom Nischenprodukt zum Mainstream

Ab-Hof-Obst- und Gemüseverkauf
Foto: BMLUK / Paul Gruber

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln bleibt auf hohem Niveau. Dies geht unter anderem aus der Statistik der AMA (RollAMA) hervor.

Absatz von Bio-Lebensmitteln über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH)

Die RollAMA (Rollierende Agrarmarkt Analyse) ist ein wichtiges Instrument der AMA-Marktforschung. Es nehmen jährlich 2.800 Haushalte teil, die repräsentativ für Österreich ausgewählt wurden. Daten zum Bio-Markt werden ebenfalls erhoben.

Der Anteil von Bio an den Gesamtausgaben nahm quer über alle Frischewarengruppen in den letzten 20 Jahren von 3,8 % im Jahr 2003 auf 11,9 % im Jahr 2025. Insbesondere im Bio-Segment setzten sich die Eigenmarken erfolgreich durch, nicht zuletzt dank einer ganzjährigen medialen Bewerbung.

Die aktuellen Daten zeigen, dass der Bio-Anteil im Lebensmitteleinzelhandel 2025 in den meisten Warengruppen weiter gestiegen ist. Besonders deutlich fällt das Wachstum bei Mehl (von 26,1 % auf 30,1 %), Kartoffeln (von 20,5 % auf 22,5 %) sowie Frischgemüse (von 22,9 % auf 24,0 %) aus. Auch Milchprodukte und Fleisch verzeichnen leichte Zuwächse. Stabil bzw. leicht rückläufig entwickeln sich hingegen Brot und Gebäck. Insgesamt bestätigt sich damit der positive Trend hin zu mehr Bio-Produkten im Einkauf, mit einem durchschnittlichen Anstieg über alle Warengruppen hinweg.

Laut RollAMA ist Bio längst im Mainstream angekommen.