AIK 2026: 180 Millionen Euro für nachhaltige Investitionen in der Landwirtschaft

Bauernhof
Foto: BMLUK / Rene Hemerka

Auch im Jahr 2026 wird den österreichischen land- und forstwirtschaftlichen Familienbetrieben erneut ein Kreditvolumen von 180 Millionen Euro im Rahmen des Agrarinvestitionskredits (AIK) zur Verfügung gestellt.
 

„Die geförderten Investitionen tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Stabilität unserer bäuerlichen Familienbetriebe bei und stärken zugleich die regionale Wertschöpfung. Gezielte Modernisierungsmaßnahmen fördern die Weiterentwicklung der Betriebe und leisten einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen, nachhaltigen Ausrichtung der österreichischen Land- und Forstwirtschaft“, so Bundesminister Norbert Totschnig.

Langfristige Planungssicherheit und finanzielle Entlastung für Betriebe

Der AIK erleichtert landwirtschaftlichen Betrieben den Zugang zu langfristigen Finanzierungen für notwendige Investitionsvorhaben. Ein zentraler Bestandteil ist der Zinsenzuschuss, der 50 Prozent des Bruttozinssatzes abdeckt. Dadurch werden die Betriebe im herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld spürbar entlastet und erhalten zusätzliche Planungssicherheit.

Beispiel für die finanzielle Unterstützung

Ein landwirtschaftlicher Betrieb, der einen Agrarinvestitionskredit in Höhe von 300.000 Euro mit einer Laufzeit von 15 Jahren aufnimmt und einen Bruttozinssatz von 4,5 Prozent hat, kann durch den Zinsenzuschuss von 50 Prozent eine Unterstützung von bis zu 45.700 Euro erhalten. Dies zeigt, wie effektiv die Maßnahme zur finanziellen Entlastung und Planungssicherheit der Betriebe beiträgt.

Positive Auswirkungen auf Betriebe und den ländlichen Raum

Mit den Agrarinvestitionskrediten werden jährlich rund 1.500 landwirtschaftliche Betriebe unterstützt. In den vergangenen fünf Jahren wurden insgesamt über 7.500 Betriebe gefördert, wodurch Investitionen von mehr als 1,8 Milliarden Euro ermöglicht wurden. Dies unterstreicht die langfristige Bedeutung der Maßnahme für die heimische Landwirtschaft.