Totschnig zeichnet landwirtschaftliche Erfolgsbetriebe 2026 aus

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Foto: Rene Hemerka

Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft – tagtäglich und trotz vielfältiger Herausforderungen. Auch heuer wurden wieder besonders erfolgreiche buchführende Betriebe für ihr Engagement ausgezeichnet.

„Erfolg braucht Teamgeist, Innovationskraft und eine solide Datengrundlage. Wer seine Zahlen kennt, kann Chancen besser nutzen und Herausforderungen gezielter begegnen“, so Totschnig.

Im Rahmen des jährlich veröffentlichten Grünen Berichts und der Studie „Was wir von erfolgreichen Landwirtinnen und Landwirten lernen können“, die in Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP), der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LKOÖ), der LBG Österreich, der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB) sowie dem Landwirtschaftsministerium (BMLUK) durchgeführt wurde, werden besonders erfolgreiche land- und forstwirtschaftliche Betriebe vor den Vorhang geholt.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass Menschen und ihre Entscheidungen den Unterschied ausmachen und die Vielfalt dabei eine wesentliche Rolle spielt. Gestaltungsspielräume, Innovation, Autonomie, Selbstverwirklichung, Netzwerke, Wertschätzung und soziale Faktoren sind ausschlaggebend.

Prämierung Erfolgsbetriebe 2026

Die Prämierung der Erfolgsbetriebe fand im März 2026 im Marmorsaal des Landwirtschaftsministeriums statt. Sie zielte darauf ab, beispielhafte Betriebe zu würdigen und sie als „Best-Practice-Beispiele“ hervorzuheben. Die ausgezeichneten Betriebe zeigen, wie vielfältig und innovativ die österreichische Landwirtschaft ist. Sie stehen für unterschiedliche Regionen und Produktionszweige und beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg in allen Sparten möglich ist.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig zeichnete dabei sieben herausragende, partnerschaftlich geführte Betriebe aus. Zudem wurden auch 9 Betriebe, die seit 50, 70 oder sogar über 70 Jahren ihre Buchführungsergebnisse für den Grünen Bericht zur Verfügung stellen, gewürdigt.

Die prämierten Betriebe zeichnen sich durch ihre Vielfalt und ihren regionenübergreifenden Erfolg aus. Diese Vielfalt verdeutlicht das große Engagement der Bäuerinnen und Bauern, unabhängig von der jeweiligen Betriebsform, und zeigt auf, dass in jeder Sparte Potenzial für Erfolg besteht.

Die sieben Erfolgsbetriebe (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Familie Brait - Veredelung, Zuchtsauen - Oberösterreich
  • Familie Grießlehner - Futterbau, Rindermast - Niederösterreich
  • Familie Hafner - Marktfrucht - Niederösterreich
  • Familie Klammer - Bergbauer, Diversifizierung - Osttirol
  • Familie Klammer - Futterbau, Milchvieh - Oberösterreich
  • Familie Mandl - Forstwirtschaft - Steiermark
  • Familie Paschek - Dauerkultur, Beerenobst - Steiermark

Die neun Jubiläumsbetriebe (in alphabetischer Reihenfolge)

50 Jahre - Ersteintritt 1975:

  • Familie Danter (Oberösterreich)
  • Herr Jaschke (Niederösterreich)
  • Herr Neuheimer (Niederösterreich)
  • Familie Ofner (Steiermark)
  • Herr Suette (Kärnten)

70 Jahre - Ersteintritt 1955:

  • Herr Waselmayr (Oberösterreich)

Über 70 Jahre - Ersteintritt vor 1955:

  • Familie Kogler (Oberösterreich)
  • Frau Wahl (Oberösterreich)
  • Herr Haberbauer (Oberösterreich)

Die Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für die herausragenden Leistungen in der Land- und Forstwirtschaft, sondern auch eine Motivation für alle Betriebe buchzuführen und die Aufzeichnungen dem Grünen Bericht zur Verfügung zu stellen.