Das RESY-Dashboard – effiziente Datenaufbereitung für die Regionalentwicklung seit 2024

Fotocollage mit Diagrammen, Kindern, Puzzlestücken, Wohnhäusern, Besprechungen
Foto: BMLUK/Canva

Seit Juni 2024 unterstützt das RESY-Dashboard die evidenzbasierte Steuerung und nachhaltige Entwicklung in Österreichs Regionen. Regionale Akteurinnen und Akteure nutzen das Dashboard, um ausgewählte Indikatoren sowie weitere öffentlich verfügbare Daten abzurufen, zu analysieren und daraus Maßnahmen für die Weiterentwicklung ihrer Region abzuleiten.

Analyse auf Knopfdruck

Der erste Schritt um in Österreichs Regionen erfolgreich Projekte zu initiieren und umzusetzen ist eine ausführliche Analyse des Ist-Zustandes. Das Einholen, Abrufen und Verwalten von Daten aus verschiedenen Quellen stellen dabei häufig einen erheblichen Aufwand dar. Mit der Veröffentlichung des RESY-Dashboards ist es gelungen, Daten zu 30 Indikatoren in fünf Themenfeldern – Wirtschaft, Demographie, Tourismus, Infrastruktur und Mobilität, Energie und Umwelt – für rund 600 Regionen und alle 2.092 Gemeinden gebündelt auf einer digitalen Plattform bereit zu stellen. Akteurinnen und Akteure in Österreichs Regionen erhalten damit die Möglichkeit, auf Knopfdruck Daten und Fakten für zukunftsorientiertes Arbeiten, sektorübergreifendes Planen und gezielten Austausch zu nachhaltigen Lösungen abzurufen.

Mehr Details zu den Funktionen des RESY-Dashboards gibt es hier.

RESY-Dashboard im Einsatz: Positive Resonanz und praxisnahe Nutzung

Das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer des RESY-Dashboards fällt überwiegend positiv aus. Das Tool findet breite Anwendung und wird als zweckmäßig und relevant eingeschätzt. Das bestätigt auch eine Online-Umfrage im Rahmen einer Tagung der Klima- und Energie- Modellregionsmanagerinnen und -manager in Schwaz (Tirol) im Mai 2025. Die Mehrheit der Teilnehmenden gab an, das RESY-Dashboard mehrmals jährlich für ihre Arbeit zu nutzen. Besonders häufig kommt es bei der Erstellung von Berichten, Konzepten und Strategien zum Einsatz – ebenso zur Informations-Aufbereitung und als Argumentationshilfe in regionalen Entscheidungsprozessen.

Wie hat sich RESY seit dem Launch bis Anfang 2026 entwickelt?

Im Juni 2024 wurde das RESY-Dashboard durch BMLUK und BMWET gelauncht. Seitdem wurde folgendes ergänzt beziehungsweise verändert:

  • Feature Regionen-ZusammensetzungHiermit können Nutzende nachvollziehen aus welchen Gemeinden sich die ausgewählten Regionen zusammensetzen.
  • Video Tutorials: Zwei Video-Tutorials zur Einführung in die Nutzung des RESY-Dashboards wurden in die FAQs integriert.
  • Tourismus-Regionen: Diese ersetzen die bisher im RESY-Dashboard integrierten Destinationsmanagements. Die Zusammenstellung basiert nun auf den von den Bundesländern festgelegten Regionen und somit auf gesicherten Daten.
  • Vereinfachte Gemeinde-Suche: Ab mitte Jänner 2026 können alle Gemeinden direkt durch die Eingabe des Gemeindenamens gefunden werden.
  • Datenaktualisierung: Die Regionszusammensetzung und Indikatoren werden weiterhin (sofern Daten verfügbar sind) einmal jährlich aktualisiert.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des RESY-Dashboards soll zu einer qualitätsvollen und zukunftsfähigen Datennutzung in Regionen beitragen. Im Jahr 2026 werden die vorhandenen Indikatoren, die dem Themenbereich regionale Daseinsvorsorge zugeordnet werden können, im Rahmen eines BMLUK-Projekts auf Relevanz und Vollständigkeit geprüft und gegebenenfalls überarbeitet und ergänzt.

Was ist RESY?

RESY steht für Regionales Informations- und Monitoringsystem. Es handelt sich um ein Projekt des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus in Österreich. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Regionalentwicklung und anderen Sektoren wie beispielsweise Tourismus zu stärken und somit Akteurinnen und Akteure der regionalen Handlungsebene zu unterstützen.

Hier geht’s direkt zum RESY-Dashboard.