44 Millionen Euro für gesunde Flüsse: Österreich investiert weiter in Gewässerökologie

Flusslauf
Foto: BMLUK / Max Slovencik

Auch 2025 setzt Österreich seine Investitionen in die Verbesserung der Fließgewässer konsequent fort. Das Bundesministerium stellt über das Umweltförderungsgesetz (UFG) rund 44 Millionen Euro für Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung heimischer Flüsse bereit.

Mit diesen Mitteln werden 78 bisher unpassierbare Querbauwerke für Fische geöffnet und 71 Kilometer Flussläufe renaturiert und ökologisch verbessert.

Bilanz der vergangenen fünf Jahre

Von 2021 bis 2025 wurden insgesamt 161,3 Millionen Euro in gewässerökologische Maßnahmen investiert. Dadurch konnten 300 Querbauwerke für Fische geöffnet und 233 Kilometer Flussläufe renaturiert werden. Gleichzeitig stärken Investitionen in Planung, Bau und ökologische Fachleistungen im Zuge der Umsetzung von gewässerökologischen Maßnahmen die regionale Wirtschaft und tragen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

Ausblick

Trotz der bereits erzielten Erfolge besteht weiterer Handlungsbedarf: Zur Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie zur Umsetzung der Anforderungen neuer europäischer Rechtsrahmen, insbesondere der Wiederherstellungsverordnung, sind zusätzliche Anstrengungen und Investitionen erforderlich. Die ökologische Verbesserung der Gewässer ist dabei eine gemeinsame Aufgabe aller staatlichen Ebenen und erfordert ein abgestimmtes und konsequentes Vorgehen. Durch gezielte Maßnahmen können Flüsse und Gewässer langfristig als Lebensräume gesichert sowie die Lebensqualität nachhaltig gestärkt werden. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen hat sich die Bundesregierung im Regierungsprogramm klar bekannt.