Über 900 Projekte für Österreichs Wasserinfrastruktur genehmigt
Für 925 Wasserprojekte in ganz Österreich wurden im Rahmen der Kommissionssitzung Wasserwirtschaft vom 30. April 2026 finanzielle Mittel in Höhe von 141 Millionen Euro genehmigt. Damit werden Gesamtinvestitionen von 566 Millionen Euro ausgelöst und rund 10.000 Arbeitsplätze vor allem in Planung und Bau gesichert.
Die Mittel fließen in Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung, Gewässerökologie und zum Hochwasserschutz. Ziel ist es, die Wasserinfrastruktur weiter auszubauen, bestehende Systeme zu modernisieren und Österreich besser an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.
78 Millionen Euro für Trinkwasser und Abwasser
Mit 78 Millionen Euro werden 755 Projekte im Bereich Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung unterstützt. Dadurch entstehen Investitionen von rund 474 Millionen Euro. Gefördert werden unter anderem neue Leitungen, die Sanierung von Kanalnetzen, der Ausbau von Kläranlagen sowie Maßnahmen der blau-grünen Infrastruktur wie Entsiegelung oder Versickerungsanlagen.
23,4 Millionen Euro für naturnahe Fließgewässer
Für die Ökologisierung von Gewässern stehen 23,4 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden 34 Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 35 Millionen Euro umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Renaturierung und Verbesserung von Flüssen als wertvolle Lebensräume.
39,4 Millionen Euro für Hochwasserschutz
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz vor Naturgefahren. Für 136 Projekte im Bereich Hochwasserschutz und Instandhaltung bestehender Schutzanlagen werden 39,4 Millionen Euro bereitgestellt. Dadurch werden Investitionen von rund 56,7 Millionen Euro ausgelöst.
Finanzielle Mittel in allen Bundesländern
Die Mittel verteilen sich auf alle Bundesländer:
- Burgenland: 2,3 Millionen Euro
- Kärnten: 6,8 Millionen Euro
- Niederösterreich: 36,9 Millionen Euro
- Oberösterreich: 17,1 Millionen Euro
- Salzburg: 15,8 Millionen Euro
- Steiermark: 12,2 Millionen Euro
- Tirol: 14,8 Millionen Euro
- Vorarlberg: 7 Millionen Euro
- Wien: 28 Millionen Euro