Investitionen für eine sichere Wasserversorgung in Gresten

Auf den Foto befinden sich sieben Personen bei dem Treffen in Gersten: (von links): Georg Windhofer (Land Niederösterreich), Bürgermeister Erich Buxhofer, Wolfgang Voglauer (Planer), Obmann-Stellvertreter Raimund Schuster, Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Obmann Bürgermeister Harald Gnadenberger und Jakob Schrittwieser vom Bundesministerium.
Foto: Gemeinde Gresten-Land

Der Wasserverband Gresten setzt auf eine langfristig gesicherte Wasserversorgung. Es werden rund 6,5 Millionen Euro in die Wasserinfrastruktur investiert, um auch zukünftig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Die Marktgemeinde Gresten und die Gemeinde Gresten-Land haben sich zu dem neu gegründeten Wasserverband Gresten (WVG) zusammengeschlossen, um die Versorgungssicherheit im Trinkwasserbereich zu erhöhen. Bei der Erstellung eines gemeinsamen Trinkwasserplans wurden die erforderlichen Maßnahmen aufgezeigt. Insgesamt werden nun rund 6,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Wasserinfrastruktur investiert. Davon übernimmt der Bund rund 1 Millionen Euro, das Land steuert etwa 1,4 Millionen Euro bei. Die restlichen Kosten tragen die Gemeinden anteilig.

Versorgungssicherheit durch gezielte Maßnahmen

Durch die Förderungen können somit eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt werden, wie die Sanierung und Neuverlegung von Leitungen, der Umbau des Hochbehälters Hoderberg, die Sanierung des Badbrunnens, die Einbindung einer Fernwirkanlage und Notstromvorsorge. Vor der Fertigstellung stehen noch die Transportleitung Wiesergraben, der Hochbehälter Brunnbach und die Drucksteigerung in Schützen inklusive Einbindung in die Fernwirkanlage.

Bei einem Lokalaugenschein informierten sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Jakob Schrittwieser vom Bundesministerium sowie Georg Windhofer vom Land über den aktuellen Stand der Projekte. Bürgermeister Harald Gnadenberger als Obmann und sein Stellvertreter Raimund Schuster stellten die bisherigen Maßnahmen vor und bedankten sich für die finanziellen Unterstützung. Bei einem Rundgang wurde die sanierte Quelle besichtigt und die nächsten Bauabschnitte besprochen. Geplant sind weitere Leitungssanierungen sowie die Modernisierung der Drucksteigerung in der Salcherstraße und in Goganz.