Notfallvorsorge in Österreich für radiologische Notfälle
Eine zentrale Aufgabe des BMLUK ist der Schutz der österreichischen Bevölkerung bei nuklearen und radiologischen Notfällen. In Österreich selbst gibt es keine Kernkraftwerke (KKW), allerdings befinden sich neun KKW (Stand 2025) in einer Entfernung von weniger als 200 Kilometer von Österreichs Grenzen. Die Expertinnen und Experten im BMLUK setzen sich daher intensiv mit möglichen Auswirkungen von Unfällen in Kernkraftwerken aus einander, um im Anlassfall rasch Schutzmaßnahmen für die österreichische Bevölkerung setzen zu können.
Die enge Zusammenarbeit mit den Nachbarländern, internationalen Organisationen und den beteiligten Stellen in Österreich – Bundes- beziehungsweise Länderbehör den bis hin zu den Einsatzkräften – spielt in einem effektiven Notfallmanagement eine wichtige Rolle. Radiologische Notfälle können nicht nur durch KKW-Unfälle eintreten, sondern beispielsweise auch durch Transportunfälle mit radioaktivem Material oder durch einen Terroranschlag („Schmutzige Bombe“). Auch auf solche Szenarien ist Österreich vorbereitet.
- Herausgeber:
- Bundesministerium für Land- und Fortwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
- Ausgabejahr:
- 2025
- Ausgabeort:
- Wien
- Format:
- Download
- Kategorie:
- Nuklear / Strahlenschutz
- Seitenanzahl:
- 20