Starker Auftritt am wichtigsten Exportmarkt: Bundesminister Totschnig auf der ProWein

Bundesminister Totschnig bei der Eröffnung des Österreich Stands auf der ProWein
Foto: ÖWM Susanne Kurz

Sie zählt zu Europas bedeutendsten Weinmessen. Jedes Jahr richten sich die Augen der Weinwelt Mitte März auf Düsseldorf, wo die ProWein stattfindet. Minister Norbert Totschnig erwies der 30. Ausgabe der Messe die Ehre und eröffnete den Österreich Wein Stand am ersten Tag der Messe, gefolgt von umfangreichen Standbesuchen, Interviews und bilateraler Vernetzung.

3.400 Aussteller aus 63 Ländern in sieben Messehallen, 31.000 Besucher:innen – das war die ProWein 2026. 1994 fand die allererste ProWein statt (während Corona fiel sie zwei Mal aus). Schnell etablierte sich die Weinmesse zu einer der bedeutendsten Branchenveranstaltungen Europas. Von 15. bis 17. März wurden in der Messe Düsseldorf neue Jahrgänge, frische Konzepte im Weinbau und Innovationen am Puls der Zeit gezeigt.

Dialog auf Augenhöhe mit den Produzent:innen

Der Besuch von Minister Totschnig startete mit der Eröffnung des Österreich Wein Marketing (ÖWM) Stands. Bei ausführlichen Standbesuchen informierte sich Norbert Totschnig im direkten Gespräch mit zahlreichen heimischen Winzer:innen über die aktuelle Lage der Betriebe, ihre Herausforderungen und die Marktchancen im Export. Gastgeberland Deutschland ist für österreichische Betriebe der wichtigste Exportmarkt: 60 Prozent der Menge gehen in unser Nachbarland, sie entsprechen 40 Prozent des Wertes.

Geschlossener Look, geballte Kompetenz

Die 132 österreichischen Aussteller:innen präsentierten sich auch heuer wieder als geschlossene Einheit, was seit vielen Jahren ein Unikum auf der ProWein ist: Kein anderes Land tritt im gleichen Look auf. Jede Region, jede Winzervereinigung, jeder größere Weinhändler hat ein eigenes Standdesign. Im Österreich-Bereich wurde Besucher:innen dann auch viel geboten: Die ÖWM lud zu 13 Masterclasses und einer Tasting Area an den drei Messetagen. Weiters gab es Wine Walks, kommentierte Tastings, innovative Formate wie „unsung heroes“ oder „Masterclasses on air“.

Austrian Wine Update, Interview, Vernetzung

Minister Totschnig griff die Kreativität der österreichischen Winzer:innen in seiner Eröffnungsrede des Austrian Wine Upates der ÖWM auf und strich auch die österreichische Gastfreundschaft hervor. Die Präsentation erfolgte vor Branchenexpert:innen und Medienvertreter:innen. Das dichte Programm führte den Minister weiter zu einem Fachinterview sowie zu einem führenden Glashersteller. Ein anschließender Besuch bei deutschen Amtskollegen diente der bilateralen Vernetzung. Prominent flankiert wurde der Rundgang von Bundesweinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager, ÖWM-Geschäftsführer Chris York und Bundesweinkönigin Laura (I.) Hummel, der burgenländischen Weinkönigin Maria Liegenfeld, Funktionären des Weinbaus sowie der Führungsetage der Messe Düsseldorf.

Tradition trifft digitale Dynamik

Um die Bedeutung der Messe auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde der Besuch von Norbert Totschnig umfänglich medial begleitet. Der Minister nutzt unter anderem die Kraft der sozialen Medien als direkten Draht zur nächsten Generation von Weinliebhaber:innen. Die Erfolgsgeschichten unserer Winzer:innen werden dadurch unmittelbar erlebbar und die Botschaft der Qualität und der Nachhaltigkeit direkt zu den Konsument:innen getragen. 25 Prozent der Weingärtenflächen sind Bio-zertifiziert, weitere 28 Prozent sind Nachhaltig Austria zertifiziert. Damit ist Österreich weltweit Spitzenreiter.