Ministerium ESC-Side-Event "The Sound of Europe, the Taste of Austria"

ESC-Side-Event "The Sound of Europe, the Taste of Austria"
Foto: BMLUK / Rene Hemerka

Landwirtschafts- und Umweltministerium zeigt bei „The Sound of Europe. The Taste of Austria.“, wie sich Nachhaltigkeit und Genuss verbinden lassen.

Am Europatag lud Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig zu „The Sound of Europe. The Taste of Austria.“ in das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Im Mittelpunkt standen regionale bäuerliche Qualitätsprodukte, gelebte Nachhaltigkeit und die Frage, wie nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Events organisierte Veranstaltungen Umwelt, regionale Wertschöpfung und die heimische Landwirtschaft stärken können.

Mit dem Side-Event zum Song Contest nutzte das Landwirtschafts- und Umweltministerium die Strahlkraft des Musikwettbewerbs, um die Vielfalt und Qualität der österreichischen Landwirtschaft vor den Vorhang zu holen. Im Mittelpunkt standen der Austausch und die Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus, Veranstaltungswirtschaft und Umweltbereich. Ziel war es, die Wertschätzung für regionale Lebensmittel zu stärken, neue Kooperationen anzustoßen und aufzuzeigen, dass Green Events gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zusätzliche Absatzchancen für Bäuerinnen und Bauern schaffen können.

Bundesminister Norbert Totschnig: „Wer regionale Produkte in den Mittelpunkt stellt, schafft neue Absatzmöglichkeiten, bringt Produzentinnen und Produzenten mit potenziellen Abnehmern zusammen und macht den Wert heimischer Lebensmittel sichtbar. Davon profitieren Veranstalter, Gäste, Tourismus, Gastronomie, Umwelt und Landwirtschaft. Bei ‚The Sound of Europe. The Taste of Austria.‘ beweisen wir Geschmack und Österreichs Bäuerinnen und Bauern liefern dafür die besten Zutaten.“

Höhepunkt des Abends war die Verleihung von gleich zwei Österreichischen Umweltzeichen durch den Minister an die Generaldirektorin des ORF: Der Eurovision Song Contest wird nach den Kriterien für „Green Meetings und Events“ sowie für „Green Producing in Film und Fernsehen“ organisiert. Neben nachhaltiger Mobilität, Abfallvermeidung, Recycling und Energieeffizienz spielt dabei auch die regionale und saisonale Beschaffung eine zentrale Rolle – nicht nur, aber besonders beim Catering.

ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher: „Der Eurovision Song Contest macht Österreich einem Millionenpublikum weltweit sichtbar – und genau diese Sichtbarkeit verpflichtet. Nachhaltigkeit wird bei unseren Großproduktionen immer mitgedacht und beim Song Contest besonders. Sie reicht vom LED- und laserbasierten Lichtkonzept über nachhaltige Mobilitätskonzepte, Müllreduktion bis zur effizienten Beschaffungslogistik. Die doppelte Zertifizierung mit den Österreichischen Umweltzeichen für Green Producing und Green Events steht für klare Standards und überprüfbare Maßnahmen. Beim Catering wird besonders sichtbar, wie gut sich Bio, Regionalität und Genuss verbinden lassen.“

Österreichische Gastfreundschaft und Song Contest Glamour

Mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Tourismus, Unterhaltung und Medien nutzten die Gelegenheit, um beim Abendempfang mit Bäuerinnen und Bauern ins Gespräch zu kommen und sich von der Qualität regionaler Spezialitäten zu überzeugen. Unter den Gästen waren unter anderem EU-Kommissar Magnus Brunner, Elisabeth Gürtler, Generalsekretärin des Ehrenkomitees der Spanischen Hofreitschule, die ehemaligen österreichischen Song-Contest-Teilnehmer Cesár Sampson und Zoë Straub sowie zahlreiche Acts des diesjährigen Eurovision Song Contest, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Portugal, Luxemburg, Malta, Polen, der Schweiz und Kroatien.

Gemeinsam für Regionalität, Qualität und Wertschätzung

Organisiert wurde „The Sound of Europe. The Taste of Austria.“ vom Landwirtschafts- und Umweltministerium gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern, die für Qualität, Herkunft, Nachhaltigkeit und die Vielfalt der heimischen Landwirtschaft stehen. Darunter sind die AMA GENUSS REGION, die ARGE Heumilch, BIO AUSTRIA, die Stadternte Wien, die Landjugend Österreich, der Verein „Wirtschaften am Land“, die LK Bäuerinnen Österreich, Gutes vom Bauernhof, die Junge Landwirtschaft Österreich, die Österreich Wein Marketing und die Initiative „Gut zu Wissen!“.

Sämtliche im Rahmen der Veranstaltung nicht konsumierten Speisen der Vorstufe, die nicht am Buffet ausgelegen sind und allen Anforderungen für eine Weitergabe entsprechen, werden an die Tafel Österreich weitergegeben. Damit wird Lebensmittelverschwendung vermieden und zugleich ein sozialer Beitrag geleistet.

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