Internationaler Tag des Waldes

Am 21. März wird weltweit der Internationale Tag des Waldes gefeiert und damit die Bedeutung der Wälder in ihren ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktionen hervorgehoben. Das diesjährige Motto lautet „Wälder und Wirtschaft“. Es wird von der Collaborative Partnership on Forests (CPF), einem Zusammenschluss internationaler Organisationen wie der FAO, festgelegt.

Rund 30 Prozent der weltweiten Landfläche sind von Wald bedeckt. In Österreich liegt dieser Anteil mit etwa 48 Prozent deutlich über dem globalen sowie dem EU-Durchschnitt.

Eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ist entscheidend, um die vielfältigen Leistungen langfristig zu sichern. Durch gezielte Pflege- und Nutzungseingriffe werden Wälder verjüngt und an sich verändernde Umweltbedingungen angepasst. So entstehen stabile, artenreiche und widerstandsfähige Bestände, die auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Gleichzeitig sichert die Forst- und Holzwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette hunderttausende Arbeitsplätze, insbesondere in ländlichen Regionen, und schafft hohe wirtschaftliche Wertschöpfung.

Gerade im Hinblick auf den Klimawandel gewinnt die verstärkte Nutzung von Holz an Bedeutung. Als Baustoff kann Holz energieintensive Materialien ersetzen, deren Herstellung hohe CO₂-Emissionen verursacht. Gleichzeitig bleibt das während des Wachstums im Holz gebundene CO₂ langfristig gespeichert. Auch Nebenprodukte aus der Holzverarbeitung können stofflich oder energetisch genutzt werden und tragen damit zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten bei.

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