Vermeidung von Verpackungsmüll
Wie können wir zur Vermeidung von Verpackungsmüll beitragen? Antworten gibt es in den Faktenblättern zum Thema To-Go und Take-Away.
Durch das persönliche Konsumverhalten (Verzehr im Lokal oder Umstieg auf Mehrweg-Verpackungen) können wir zur Vermeidung von Verpackungsmüll, einer Reduktion des Ressourcenverbrauchs und Schonung der Umwelt beitragen.
Dafür ist eine entsprechende Bewusstseinsbildung unverzichtbar. Durch die Bereitstellung von Faktenblättern zu den Einweg-Getränkebechern, den Einweg-Lebensmittelverpackungen bzw. zu nachhaltigem Konsum, die im Auftrag des BMLUK vom Umweltbundesamt erstellt wurden, sollen die Umwelt-/Abfallberaterinnen und Berater bzw. Multiplikatoren bei ihrer Bildungsarbeit unterstützt werden und das Wissen um die Umweltauswirkungen des Konsums von Speisen und Getränken in Einweg-Verpackungen gestärkt werden.
Die Bedeutung von Mehrweg wird auch auf europäischer Ebene weiter gestärkt: Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) sieht vor, dass Gastronomiebetriebe künftig verpflichtet sind, Kundinnen und Kunden für Speisen und Getränke zum Mitnehmen eine Mehrweg-Alternative anzubieten. Ab Februar 2027 ist im Gastgewerbe im Take-away-Bereich die Möglichkeit zu bieten, Getränke und Speisen in mitgebrachte Behältnisse abzufüllen. Ab Februar 2028 sind im Gastgewerbe im Take-away-Bereich Getränke und Speisen auch in Mehrwegverpackungen anzubieten (Ausnahme: Kleinstunternehmen). Die Gäste sind an der Verkaufsstelle auf die Möglichkeit der Mitnahme der Speisen und Getränke in wiederverwendbaren Verpackungen hinzuweisen (gut sichtbare und lesbare Hinweistafeln). Das BMLUK stellt dafür Plakate zum Download zur Verfügung. Ziel ist es, das Aufkommen von Einwegverpackungen deutlich zu reduzieren und Mehrwegsysteme im Take-away-Bereich zu fördern.
Weitere Informationen
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Ausgabejahr: 2022Take-away-Mehrwegverpackungen in Handel und Gastronomie
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Mehrweg im Getränkebereich
Seit dem 1. Jänner 2024 besteht eine Pflicht für Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels Getränke aller Kategorien auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. Für Kund:innen bedeutet das echte Wahlfreiheit zwischen Einweg- und Mehrwegverpackung. Ziel ist es, die Mehrwegquote bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen und damit Verpackungsabfälle zu reduzieren.