Das Österreichische Bienengesundheitsprogramm (ÖBGP)

eine Bienenlarve mit Varroamilben-Mehrfachbefall in der Wabe
Foto: BMLUK / AGES

Die Situation der Honigbiene in Österreich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend verändert. Die Bienengesundheit und Krankheitsvorbeugung gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Die Varroamilbe, das Auftreten neuer Krankheiten, die Abnahme der Trachtpflanzenvielfalt, Pflanzenschutzmittel und Biozide sowie klimatische Veränderungen beeinflussen die Honigbienen und stellen die Imkerinnen und Imker vor zunehmend größere Herausforderungen. Gezielt gesetzte imkerliche Maßnahmen und Krankheitsvorbeugung werden daher in ihrer Bedeutung immer wichtiger.

Für die Bienengesundheit und Krankheitsvorbeugung ist die imkerliche Betreuung der Bienenstöcke durch gezielte Maßnahmen ein entscheidender Faktor. Für diese fachkundige Betreuung wurde mit dem vorliegenden Programm ein österreichweit einheitlicher Rahmen geschaffen. Das ,,Österreichische Bienengesundheitsprogramm 2016" wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) von der erweiterten Arbeitsgruppe ,,Bienen" des Beirates der österreichischen Tiergesundheitsdienste erarbeitet. Die Durchführung des Programmes erfolgt durch Biene Österreich (und durch die Tiergesundheitsdienste der Bundesländer).

Mit Hilfe des in diesem Programm festgelegten umfassenden Schulungs- und Beratungspaketes sollen die Imkerinnen und Imker in die Lage versetzt werden, selbst zur Verbesserung der Bienengesundheit entscheidend beizutragen.

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