Höchste Auszeichung für Verdienste um die österreichische Pferdezucht
Herrn Ministerialrat Diplom-Ingenieur Doktor Johannes Frickh wurde im Rahmen der Bundeshengstschau 2026 von der Pferd Austria die goldene Ehrennadel verliehen. Mit ihrer höchsten Auszeichnung ehrt die Dachorganisation der österreichischen Pferdezucht Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die österreichische Pferdezucht verdient gemacht haben.
In der Laudatio des Obmannes Ingenieur Andreas Höllbacher wurde die jahrzehntelange Verbundenheit mit der österreichischen Pferdezucht betont. Bereits bei der Diplomarbeit an der Universität für Bodenkultur (BOKU) im Jahr 1987 widmete sich Diplom-Ingenieur Doktor Johannes Frickh der Warmblutzucht in Niederösterreich mit besonderer Berücksichtigung der Stuten - dies war auch die Grundlage für die Entwicklung der Feldleistungsprüfung für Stuten.
Sein Weg führte ihn von der Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften GmbH 2006 ins Landwirtschaftsministerium nach Wien. Seit damals war er neben er Forschung mit den Pferdeagenden sowie der Lipizzanerzucht in Österreich beauftragt.
Im Jahr 2010 absolvierte er die Ausbildung als Zuchtrichter für die Rassen Warmblut, Haflinger und Noriker und ist bis heute aktiver Richter und auch in der ständigen Richterkommission für Lipizzaner.
,,Mit Johannes Frickh ehren wir eine Persönlichkeit, die sich mit seiner umfassenden Pferdekenntnis, hervorragender fachlicher Kompetenz und dem nötigen Hausverstand in den Dienst der österreichischen Pferdezucht gestellt hat. Mit seinem unermüdlichen Einsatz, sowie seiner Liebe zu den Pferden und der stets positiven, lösungsorientierten Einstellung war er für die Weiterentwicklung der österreichischen Pferdewirtschaft ein wichtiger Fürsprecher. Unter anderem war er maßgeblich bei der Umsetzung des Tierzuchtpaktes, bei der Berücksichtigung der Pferde in den ÖPUL-Maßnahmen, bei Forschungsprojekten in der Pferdezucht und Mitinitiator der Pferdetagung."
Die Pferd Austria bedankte sich herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit und seine Umsicht, mit der die Pferdeagenden im Landwirtschaftsministerium von ihm bearbeitet wurden. Für den nahenden Ruhestand mit Jahresende 2026 wünscht die Pferd Austria alles Gute und hofft, dass Johannes Frickh mit seiner Erfahrung und seinem hippologischen Fachwissen der Pferdezucht noch lange erhalten bleiben wird.