Schutzwasserverband Murtal-Süd: 
Drei Murtaler Gemeinden sind steiermarkweite Vorreiter

Foto der Gründungsversammlung des Schutzwasserverbands Murtal-Süd mit Bezirkshauptfrau Nina Pölzl mit den Bürgermeistern Markus Tafeit, Peter Bacher und Christian Wolf und Stefan Fieger von der Gebietsbauleitung Steiermark West
Von links nach rechts: Bezirkshauptfrau Nina Pölzl mit den Bürgermeistern Markus Tafeit, Peter Bacher und Christian Wolf und Stefan Fieger von der Gebietsbauleitung Steiermark West;  Foto: WOCHE Murtal/Murau / Stefan Verderber

Auf Initiative der Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Steiermark West, haben sich die drei Murtaler Gemeinden Weißkirchen in der Steiermark, Lobmingtal und Obdach zusammengetan und sich dazu entschieden den ersten Schutzwasserverband im Bereich des Naturgefahrenmanagements der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) in der Steiermark zu gründen.

In einem rund halbjährigen Prozess ist der Gründungsvorgang über die Bühne gegangen. Von der Festlegung der Arbeitsweise, der gemeinsamen Erarbeitung der Satzung bis hin zu den erforderlichen Gemeinderatsbeschlüssen und der Einreichung zur Anerkennung des Verbandes beim Land Steiermark.
Am 18. Juni 2026 fand die konstituierende Sitzung des Verbandes statt.

Mit dem Schutzwasserband Murtal Süd wird die erste interkommunale Kooperation im Bereich des Naturgefahrenmanagements der WLV in der Steiermark geschaffen.

Zweck des Verbandes ist insbesondere die Schaffung verlässlicher fachlicher und finanzieller Planungsgrundlagen für einen langfristigen Zeitraum von zumindest zehn Jahren. Zu den Aufgaben des Verbandes zählt weiters die Ermittlung, Sicherung und Bereitstellung geeigneter Flächen für die Zwischenlagerung und Ablagerung von Geschiebe- und Räumgut im Katastrophen- und Schadensfall, um eine rasche, geordnete und zweckmäßige Bewältigung von Naturereignissen sicherzustellen.