Klima und Umwelt Österreichische Staatspreise für Klimawandelanpassung „CliA“ verliehen

Gruppenfoto CliA Preisverleihung
Foto: BMLUK, Rene Hemerka

Die heutige Verleihung des Staatspreises „CliA“ zeigte, wie vielfältig und professionell Klimawandelanpassung in Österreich bereits umgesetzt wird.

Zu den Gewinnern zählten konkrete Maßnahmen gegen Hochwasser und Hitze, betriebliche Strategien und auch innovative Forschungsprojekte aus Niederösterreich, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Wien und Vorarlberg. Der Staatspreis wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds vergeben und vom Umweltbundesamt fachlich begleitet.

Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig: „Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Klimawandelanpassung in der Praxis gelingen kann: mit innovativen Lösungen für den Umgang mit Wasser, widerstandsfähigen Landschaften, klimafitter Infrastruktur und einer zukunftssicheren Landwirtschaft. Mit dem Staatspreis ‚CliA‘ holen wir jene engagierten Akteurinnen und Akteure vor den Vorhang, die mit innovativen Ideen Verantwortung übernehmen und aktiv an einer klimafitten Zukunft für Österreich arbeiten. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.“

Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl: „Klimawandelanpassung ist ein Thema, das Regionen in ganz Österreich intensiv beschäftigt. Genau dieses Engagement in den Regionen, Städten, Gemeinden und Unternehmen ist ein entscheidender Schlüssel, um den Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich zu begegnen. Dafür möchte ich mich bei den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich bedanken und ihnen gleichzeitig zu dieser Auszeichnung gratulieren.“

Die Gewinner-Projekte 2026

Der Staatspreis für Klimawandelanpassung wurde in den Kategorien „Hochwasser/Starkregen“, „Hitze/Trockenheit“, „Klimawandelanpassung in Unternehmen“ und „Forschung/Innovative Tools & Methoden“ verliehen. Die ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, dass Klimawandelanpassung Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen betrifft und sowohl in der Praxis vor Ort als auch in der Entwicklung neuer und innovativer Methoden und Lösungen passiert. Die Platzierung der Projekte ergab sich zu jeweils 50 Prozent aus dem Ergebnis des Online-Votings, bei dem heuer 4000 Stimmen abgegeben wurden, und der Bewertung durch die Fachjury.

Der landesweite Preis wurde heuer zum zweiten Mal verliehen. Der Name „CliA“ steht für „Climate Adaptation“ und soll das Kernanliegen des Preises verdeutlichen: die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Vorrangiges Ziel ist es, Menschenleben zu schützen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und hohe Kosten zu vermeiden.

Informationen zu den Siegerprojekten finden Sie unter https://staatspreis-anpassung.at/ausgezeichnete-projekte-2026/