Ministerium Neuer Direktor für die Forstfachschule Traunkirchen

Christoph Hahn, rechts im Bild, erhält das Ernennungsdekret von Minister Totschnig
Foto: BMLUK / Rene Hemerka

Mit dem Start des neuen Schuljahres übernimmt Dipl.-Ing. Dr. Christoph Hahn die Leitung der Forstfachschule des Bundes in Traunkirchen. Hahn ist bereits seit mehreren Jahren als Lehrer an der Schule tätig und kennt die Ausbildung und den Schulbetrieb daher aus erster Hand.

Die Forstfachschule Traunkirchen ist die einzige Einrichtung ihrer Art in Österreich. In der zweijährigen Ausbildung werden junge Menschen praxisnah für die Arbeit in Wald und Forst ausgebildet. Der Abschluss erfolgt mit dem Berufstitel Forstwirtin beziehungsweise Forstwirt. Darüber hinaus erwerben die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Qualifikationen, unter anderem als Forstfacharbeiter und Wildbachaufseher sowie Berechtigungen im Bereich Jagd, Fischerei und Maschinenführung.

Bundesminister Mag. Norbert Totschnig gratuliert Christoph Hahn zur neuen Aufgabe und betont die Bedeutung der Ausbildung „Die Forstfachschule Traunkirchen verfügt über eine hohe fachliche Qualität und starke Praxisorientierung. Diese bewährten Stärken gilt es zu erhalten und gleichzeitig zukunftsorientiert weiterzuentwickeln“, betont Totschnig. „Themen wie Klimawandel, nachhaltige Ressourcennutzung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Anforderungen an die forstliche Ausbildung zunehmend. Daraus ergeben sich sowohl neue Herausforderungen als auch große Chancen für eine moderne und praxisnahe Ausbildung junger Menschen.“

Bewährte Praxisorientierung weiterentwickeln

Für den neuen Direktor steht fest, dass die hohe fachliche Qualität und die Praxisnähe der Schule auch künftig im Mittelpunkt stehen sollen. Gleichzeitig müsse sich die Ausbildung an neue Anforderungen anpassen.

Umfassende Ausbildung für die Arbeit im Wald

Nach zwei Jahren schließen die Schülerinnen und Schüler mit dem Berufstitel Forstwirtin bzw. Forstwirt ab. Forstwarte können Forstbetriebe bis zu einer Größe von 1.000 Hektar Wald forstlich und jagdlich leiten. Gleichzeitig sind sie weiterhin vor allem als Praktiker gefragt, die operative und handwerkliche Arbeiten im Wald selbstständig durchführen können. In größeren Forstbetrieben können sie zudem als zugeteiltes Forstorgan im Revierdienst eingesetzt werden und zahlreiche zusätzliche Qualifikationen und Berechtigungen wie den Forstfacharbeiter, Wildbachaufseher, der Jungjäger nach oberösterreichischem Jagdrecht, das Zertifikat „Holzausformung und Holzverkauf“, die Fischerkarte nach oberösterreichischem Fischereirecht sowie der Unternehmerführerschein der Wirtschaftskammer Österreich erwerben.