Brachflächen-Gipfel 2026
Der Brachflächen-Gipfel ist die Jahresveranstaltung des Brachflächen-Dialoges mit dem Ziel die Arbeiten des Programmes vor den Vorhang zu holen, Beispiele aus dem In- und Ausland zu präsentieren und viel Möglichkeit zur Vernetzung zu bieten.
Der Brachflächen-Gipfel 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass Brachflächen mehr sind als ungenutzter Raum: Sie sind Orte voller Möglichkeiten. Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Studierende diskutierten beim Gipfel in der Anker Brotfabrik in Wien, wie ungenutzte Flächen nachhaltig aktiviert, Gebäude sinnvoll umgenutzt und Projekte zukunftsfähig entwickelt werden können.
Christian Holzer, Sektionschef im BMLUK, eröffnete den Gipfel und betonte die zentrale Rolle von Kreislaufwirtschaft, Altlastensanierung und Flächenrecycling. Im Rückblick auf die vergangenen Jahre präsentierte das Team des Brachflächen-Dialogs eine Fülle von Aktivitäten.
Der Brachflächen-Gipfel 2026 in der Anker Brotfabrik Wien hat gezeigt, was möglich wird, wenn eine starke Community aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Studierenden zusammenarbeitet.
Von Förderprojekten zu Bund-Länder-Vernetzungstreffen über Webinare und Exkursionen bis hin zur Zusammenarbeit mit Studierenden, die die nächsten Generationen der Raum- und Stadtplanung einzubeziehen. Mithilfe eines KI-Modells wurden erstmals eine österreichweite Potenzialflächenkarte erstellt, die auf der Website des Brachflächen-Dialogs verfügbar ist.
Der Gipfel war auch ein Moment, um sichtbar zu machen, was im Rahmen des Brachflächen-Dialogs in den letzten Jahren aufgebaut wurde: Förderprojekte, Bund-Länder-Vernetzungen, Webinare, Exkursionen und die enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Akteur:innen. Diese kontinuierliche Arbeit schafft die Basis dafür, dass Brachflächen heute zunehmend als Entwicklungsräume gedacht und umgesetzt werden.
Im Anschluss an den Brachflächen-Gipfel fand die ERDREICH-Preisverleihung statt. In fünf Kategorien verlieh Bundesminister Norbert Totschnig Preise für Projekte, die zeigen, wie ein nachhaltiger Umgang mit Boden in der Praxis gelingt.