Österreichs Anti-Atomkraft-Weg
Am 26. April 1986 kam es im vierten Block des Kernkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine (damals UdSSR), zu einem schweren Unfall, dem ersten, der auf der internationalen Störfallskala (INES) mit der höchsten Stufe, nämlich 7, bewertet wurde.
Erstmals im deutschsprachigen Raum präsentierten der Herausgeber des World Nuclear Industry Status Reports, Mycle Schneider und Co-Autoren im Umwelt- und Klimaschutzministerium am 14. November 2025 den aktuellen Bericht zum weltweiten Stand und Entwicklung in Sachen Kernenergie - jenseits von Propaganda und wirtschaftlichen Interessen.
Wer wir sind, was wir tun und warum wir es tun.
Sollte man die kleinen modularen Reaktoren nicht eher "Small Marketing Reactors" nennen? - Bislang gibt es nur Hochglanzprospekte!
Im Jahr 2018 feierten wir mit dem 40-jährigen Jubiläum der Volksabstimmung am 5. November 1978 über das Atomkraftwerk Zwentendorf ein Stück österreichische Zeitgeschichte. Es ist das einzige Atomkraftwerk der Welt, das komplett fertiggebaut wurde aber nie in Betrieb ging. Das „Nein“ zu Zwentendorf war auch ein wichtiges erstes lautes Lebenszeichen der entstehenden Umweltbewegung in Österreich.
Nukleare Sicherheit nach der Katastrophe
Wir setzen den in der Debatte aufgestellten Behauptungen und Versprechen (Märchen und Mythen) über die Kernenergie faktenbasierte Information entgegen.
Interview mit Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb
Anlässlich des 40. Jahrestags veranstaltete das BMLUK am 29. April 2026 eine Informations- und Gedenkveranstaltung. In zwei Themenblöcken wurde behandelt, was damals passierte, welche Entwicklungen ausgelöst wurden und welche Vorkehrungen es heute gibt. Im Fokus standen historische und gesellschaftliche Aspekte sowie nukleare Sicherheit, Notfallplanung und Radioaktivitätsüberwachung.