Hydrographie
Die Verteilung der Wassermengen unterliegt großen räumlichen und zeitlichen Unterschieden. Um die hydrologischen Prozesse des Wasserkreislaufes besser verstehen und in Zahlen definieren zu können, beobachtet die Hydrographie Österreichs den Niederschlag, den Abfluss an unseren Gewässern und das Grundwasser. Die Abteilung I/3 koordiniert die Tätigkeit der Hydrographie in Österreich und veröffentlicht Daten, Auswertungen und Ereignisanalysen.
Aktuelle Informationen der Hydrographie Österreich
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Wasserhaushalt Österreich - Monatsbericht Jänner 2026
Der Jänner 2026 verlief eher kühl und deutlich zu trocken. Die geringen Niederschläge führten zu weiterhin niedrigen Abflüssen und überwiegend niedrigen Grundwasserständen. Die Schneemengen waren in fast allen Regionen und Höhenlagen unterdurchschnittlich. Die Prognosen für den Februar deuten auf trockenere Bedingungen nördlich des Alpenhauptkamms und feuchtere Bedingungen im Süden hin. -
Der Wasserhaushalt Österreichs im Jahr 2025
Das Jahr 2025 war in Österreich durch überdurchschnittliche Temperaturen, unterdurchschnittliche Niederschläge und eine geringe Schneespeicherung geprägt. Abflüsse und Grundwasserstände lagen über weite Teile des Jahres unter dem langjährigen Mittel. Größere Hochwasserereignisse blieben aus. Einzelne niederschlagsreiche Phasen führten nur regional und kurzfristig zu Entlastungen. -
Das Hochwasserereignis im September 2024 in Österreich
Die großflächigen Hochwasserereignisse, die im August 2002 und im Juni 2013 weite Teile Österreichs und mehrere Länder in Mitteleuropa stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, sind vielen Menschen noch gut in Erinnerung. Vom 12. bis 20. September 2024 kam es erneut in der Folge einer so genannten Vb (fünf-b)-ähnlichen Wetterlage zu einem massiven Hochwasserereignis.