Hydrographie
Die Verteilung der Wassermengen unterliegt großen räumlichen und zeitlichen Unterschieden. Um die hydrologischen Prozesse des Wasserkreislaufes besser verstehen und in Zahlen definieren zu können, beobachtet die Hydrographie Österreichs den Niederschlag, den Abfluss an unseren Gewässern und das Grundwasser. Die Abteilung I/3 koordiniert die Tätigkeit der Hydrographie in Österreich und veröffentlicht Daten, Auswertungen und Ereignisanalysen.
Aktuelle Informationen der Hydrographie Österreich
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Wasserhaushalt Österreich - Monatsbericht April 2026
Im April 2026 lag die Lufttemperatur um 1,3 °C über dem langjährigen Mittel. Gleichzeitig war der April sehr trocken: österreichweit fiel nur rund ein Drittel des langjährigen mittleren Monatsniederschlags. An etwa 70 % der Grundwassermessstellen wurden unterdurchschnittliche Niveaus beobachtet. Zumindest kurzfristig ist laut Prognosen keine Änderung der Grundwassersituation zu erwarten. -
Wasserhaushalt Österreich - Monatsbericht März 2026
Der März 2026 verlief mild (+1,5 °C gegenüber der Klimanormalperiode 1991–2020) und deutlich zu trocken; im Österreichmittel fiel nur etwa die Hälfte des mittleren Monatsniederschlags. Rund 65 % der Grundwassermessstellen wiesen zum Monatsende niedrige Niveaus auf. Die Prognosen der GeoSphere Austria lassen in den kommenden Wochen keine wesentliche Änderung bei der Grundwassersituation erwarten. -
Der Wasserhaushalt Österreichs im Winter 2025/2026
Der Winter 2025/2026 war mild und zu trocken. Während das Temperaturniveau jenem des Winters 2024/2025 entsprach, fiel das Niederschlagsdefizit mit rund −22 % weniger stark aus als im Vorjahr. Die Schneemengen blieben unterdurchschnittlich. Ergiebige Niederschläge im Februar sorgten regional für Entspannung, konnten die ausgeprägten Defizite aus Dezember und Jänner aber nur teilweise ausgleichen.