Hydrographie
Die Verteilung der Wassermengen unterliegt großen räumlichen und zeitlichen Unterschieden. Um die hydrologischen Prozesse des Wasserkreislaufes besser verstehen und in Zahlen definieren zu können, beobachtet die Hydrographie Österreichs den Niederschlag, den Abfluss an unseren Gewässern und das Grundwasser. Die Abteilung I/3 koordiniert die Tätigkeit der Hydrographie in Österreich und veröffentlicht Daten, Auswertungen und Ereignisanalysen.
Aktuelle Informationen der Hydrographie Österreich
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Wasserhaushalt Österreich - Monatsbericht September 2026
Im September 2026 lag die Lufttemperatur 2,1 °C über dem langjährigen Mittel. Mit einem Niederschlagsdefizit von 29 % war der Monat erneut deutlich zu trocken. Mehr als 95 % der Pegel wiesen unterdurchschnittliche Abflüsse auf (über 80 % sehr niedrig). Knapp 90 % der Grundwassermessstellen zeigten niedrige bis sehr niedrige Niveaus. Die hydrologische Situation bleibt unverändert angespannt.
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Wasserhaushalt Österreich - Monatsbericht August 2026
Der August 2026 war außergewöhnlich heiß: Die Durchschnittstemperatur lag 3,2 °C über dem langjährigen Mittel, regional wurden neue Höchstwerte erreicht. Gleichzeitig bestand ein Niederschlagsdefizit von 33 %, vor allem im Osten. Rund 95 % der Pegel wiesen unterdurchschnittliche Abflüsse, 90 % der Grundwassermessstellen niedrige bis sehr niedrige Wasserstände auf. Die Lage bleibt angespannt. -
Der Wasserhaushalt Österreichs im Sommer 2026
Der Sommer 2026 war mit einer Temperaturanomalie von +2,7 °C deutlich zu warm und mit einem Niederschlagsdefizit von knapp 32 % außergewöhnlich trocken. Die Fließgewässer wiesen ausgeprägte Niederwasserverhältnisse auf, während die Grundwasserstände weiter zurückgingen. Eine nachhaltige Entspannung ist derzeit nicht absehbar.