Klimaziele managen: Was Netto-Null und Klimaneutralität für Unternehmen bedeuten
 

Landschaftsaufnahme mit einem Gebäudefoto
Foto: BMLUK / Alexander Haiden

Unternehmen treiben die EU-Klimaziele voran. Durch effektives Carbon Management reduzieren sie ihre Treibhausgas-Emissionen, fördern die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre und kompensieren verbleibende Emissionen durch zertifizierte Projekte.
 

Das Ziel der EU steht fest: Bis 2050 soll Europa klimaneutral sein. Das heißt, Treibhausgas-Ausstoß und -Entnahme aus der Atmosphäre müssen im Gleichgewicht stehen. Um das zu erreichen, brauchen wir technologische Innovationen und einen Wandel in Produktion.

Viele Unternehmen handeln bereits und werben mit Begriffen wie „Klimaneutralität“, "CO2-Neutralität" oder „Netto-Null“. Das Problem: Bisher fehlten einheitliche Regeln und Begriffe werden unterschiedlich genutzt. Das führt zu Verwirrung und schwer vergleichbaren Aussagen, was wiederum in manchen Fällen den Verdacht auf Greenwashing weckt.

Klarheit durch neue Regeln: Unternehmen können ihre Klimaziele klar und glaubwürdig kommunizieren, indem folgendes beachten:

  1. Einhalten der rechtlichen Vorgaben der EU-Richtlinie gegen Greenwashing (ECGT).
  2. Einsatz internationaler Standards, um Klimaaussagen methodisch zu untermauern.

Für eine transparente und verantwortungsvolle Kommunikation sollen Unternehmen mindestens diese drei Fragen beantworten:

  • Welchen Geltungsbereich haben ihre Klimaziele?

  • Welchen Reduktionspfad verfolgen sie?

  • Nach welchen Standards handeln sie?

Unser Download-Artikel für Sie: Erfahren Sie, wie sich die Rahmenwerke unterscheiden, welche Schritte zur echten Dekarbonisierung nötig sind und wie Sie Klimaziele verantwortungsvoll kommunizieren.

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