Start des ersten Transnationalen Calls „FORESTPathways“ der FOREST Partnership am 15.09.2026

Baumkronen
Foto: NP Thayatal / D. Manhart

Am 15. September 2026 startete der erste Aufruf zur Einreichung transnationaler Forschungsprojekte der FOREST Partnerschaft. Der Call vereint 36 Forschungsförderungsorganisationen aus 27 Ländern. Insgesamt stehen 40 Millionen Euro für länderübergreifende Forschungsprojekte und -innovation zur Verfügung. Durch das BMLUK ist es für nationale Organisationen möglich, sich am Call zu beteiligen.

Überblick über den Transnationalen Call

Die Ausschreibung stellt einen wichtigen Meilenstein für die FOREST-Partnerschaft dar, die am 1. Juni 2026 ins Leben gerufen wurde und Organisationen aus ganz Europa und darüber hinaus zusammenbringt, um Forschung und Innovation in den Bereichen Wälder, Forstwirtschaft und forstbasierte Wirtschaft zu koordinieren. Die Ausschreibung FORESTPathways wurde konzipiert, um den Forschungs- und Innovationsbedarf im gesamten Forstsektor zu decken und gleichzeitig die Zusammenarbeit über Disziplinen, Sektoren und Landesgrenzen hinweg zu fördern. Der Call wird als zweistufige Ausschreibung durchgeführt, wobei die ausgewählten Projekte voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2028 mit der Umsetzung beginnen werden. Die erste Phase des Calls öffnete am 15. September 2026 und wird am 2. Dezember 2026 um 13:00 CET geschlossen.

Vier Themenbereiche des Calls

  1. Climate-Resilient Forest Systems (“How forests function and respond to climate change”).
  2. Adaptive and Multifunctional Forest Management Systems (“How forests should be managed under changing conditions”)
  3. Timber and Innovative Wood-Based Products (“How wood is transformed into innovative products”)
  4. Forest Value Chains, Markets and Governance (“How forest-based sectors, markets and governance are organised”).

Eckpunkte des nationalen Aufrufs

  • Das nationale Funding Commitment beträgt 640.000 Euro.
  • Im Rahmen der nationalen Ausschreibung sind neben Hochschuleinrichtungen und Forschungseinrichtungen auch Nicht-Regierungsorganisation förderbar.
  • Die nationale Ausschreibung beginnt im Gegensatz zum europäischen Call erst am 19. Oktober 2026 und läuft bis zum 4. Dezember 2026.
  • Die maximale Förderung pro Partner beträgt 200.000 Euro und 250.000 Euro im Falle einer länderübergreifenden Koordinierung von Forschungsprojekten.
  • Die FFG veranstaltet am 1. Oktober 2026 um 10:00 Uhr ein nationales Informations-Webinar für interessierte Partner. Weitere Informationen werden in Kürze auf der FFG-Website verfügbar sein.

Alle Informationen sind auch im Annex IV, der „Funder_Regulations“ auf der Webseite des Calls verfügbar.

Weiterführende Informationen