BMLUK reicht Antrag bei Europäischer Kommission ein
Drei Bäuerinnen begleiteten Bundesminister Totschnig zum EU-Agrarministerrat nach Brüssel
Österreich bringt Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit auf die Tagesordnung – wirksame Kriseninstrumente und starke GAP für mehr Widerstandsfähigkeit gefordert.
Invasive Hornisse breitet sich nun auch nach Österreich aus: Aufmerksamkeit und rasches Handeln sind entscheidend, um weitere Ausbreitung einzudämmen.
Österreichs Weinbaubetriebe stehen derzeit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Steigende Kosten, schwierige Absatzbedingungen und zunehmende Herausforderungen im internationalen Wettbewerb belasten viele Betriebe. Mit der sechsten Anpassung der GAP-Strategieplan-Anwendungsverordnung setzt das Landwirtschaftsministerium deshalb gezielt bei den Investitions- und Förderbedingungen an.
240 Mio. € Paket bringt spürbare Entlastung durch eine einmalige Erhöhung des Prämienzuschusses zur Dürreversicherung in der Hagelversicherung, temporäres Aussetzen der Sozialversicherungsbeiträge, Zinszuschüsse bei Betriebsmittelkrediten und Stundungen bei Agrarinvestitionskrediten. Ebenso wurde eine Einigung auf ein Klimagesetz erreicht.
Die anhaltende Dürre verursacht in der österreichischen Landwirtschaft Schäden in historischem Ausmaß. Nach der gestern von der Österreichischen Hagelversicherung präsentierten Schadensbilanz beläuft sich der Gesamtschaden mittlerweile auf rund eine Milliarde Euro. Betroffen sind sämtliche landwirtschaftliche Kulturen in allen Bundesländern.
Schadensbilanz als Grundlage für weitere Maßnahmen
Liquidität sichern, Ernten absichern, Betriebe unterstützen - gemeinsamer Schulterschluss für unsere Bäuerinnen und Bauern
Die anhaltende Dürre infolge des Klimawandels stellt die österreichische Landwirtschaft vor eine historische Belastungsprobe. Das erste Halbjahr 2026 war das zweittrockenste seit Beginn der Messungen. In Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg wurde sogar das trockenste erste Halbjahr überhaupt verzeichnet. Gleichzeitig verschärfen steigende Temperaturen und eine höhere Verdunstung die Auswirkungen zusätzlich. Hält diese Entwicklung an, könnte 2026 als neues Rekord-Dürrejahr in die Geschichte eingehen.