LIFE-AR: BMLUK als Gastgeber eines internationalen Klimadialogs

Gruppenfoto von mehreren Personen in einem hellen Raum vor zwei weißen Roll-ups
Foto: Franziska Marold, BMLUK

Am 7. Mai 2026 fand im Marmorsaal des Regierungsgebäudes Stubenring 1 eine hochkarätige Veranstaltung statt, welche am wenigsten entwickelte Länder mit Geberländern zusammenbrachte. Gegenstand des „LDC Donor Dialogue“ waren die weitreichenden Folgen des Klimawandels für besonders vulnerable Länder, sowie Möglichkeiten der verstärkten Kooperation.
 

Gemeinsame Organisation von LIFE-AR und BMLUK

Der Dialog wurde in enger Zusammenarbeit des BMLUK und LIFE-AR organisiert. LIFE-AR ist eine Initiative der am wenigsten entwickelten Länder für wirksame Anpassung und Resilienz und die einzige Initiative, die von den am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs) selbst getragen und geleitet wird. Sie zielt darauf ab, den Zugang zu, die Steuerung und die Bereitstellung von Klimafinanzierung für LDCs zu ermöglichen und zu stärken. LIFE-AR wurde 2018 von der LDC-Gruppe ins Leben gerufen, damit Klimafinanzierung die lokale Ebene erreicht, wobei lokale Anpassung an den Klimawandel im Mittelpunkt steht.

Unterstützung Österreichs für vulnerabelste Länder

Österreich signalisiert als offizielle Unterstützerin von LIFE-AR durch die Mitorganisation dieser wichtigen Veranstaltung Engagement für globale Anstrengungen im Bereich der Klimawandelanpassung, insbesondere zum Wohle der am stärksten gefährdeten Länder. „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die wir nur durch internationale Zusammenarbeit bewältigen können. Um diese Zusammenarbeit weiter zu stärken, freuen wir uns, den heutigen LIFE-AR-Dialog in dieser für die LIFE-AR-Initiative wichtigen Phase mit auszurichten“, sagte der österreichische Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Norbert Totschnig.

Dialog stärkte die Vernetzung und förderte Austausch

Der Dialog brachte internationale Regierungsvertreter, multilaterale Klimafonds, philanthropische Organisationen, UN-Organisationen sowie die Präsidentschaften der 31 (Australien und Türkei) und 32 (Äthiopien) zusammen, um Werte und Grundsätze der Partnerschaft hervorzuheben und Solidarität zwischen Gebern und LDCs zu fördern. Unter den Anwesenden fanden sich unter anderem die Vizeaußenministerin von Osttimor, Jesuína Maria Ferreira Gomes, der Vorsitzende der LDC-Gruppe, Botschafter Adão Soares Barbosa, sowie Vertreter:innen Großbritanniens, Irlands und der Türkei. Aus Österreich vertreten waren unter anderem ADA, BMF, OeEB, die Ban Ki Moon Foundation, der OPEC Fund for International Development sowie UNIDO und UNEP. Teilnehmende betonten vor allem die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen und entsprechender Finanzierung in Zeiten von häufigeren und intensiveren Extremwetterereignissen als Folge des Klimawandels.