Umweltförderung im Inland (UFI)
Auf der Grundlage des Umweltförderungsgesetzes (UFG) werden zahlreiche finanzielle Unterstützungen vergeben. Betriebe werden sowohl bei Energieeffizienzprojekten als auch bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien gefördert.
Gezielte Förderungen unterstützen nachhaltige Projekte, die die Energie- und Klimazukunft Österreichs maßgeblich mitbestimmen. Dabei löst jeder Euro umfangreiche Folgeinvestitionen aus und bereitet den Boden für neue Innovationen.
Die Umweltförderung im Inland hat im Jahr 2025
- 2.725 Projekte unterstützt.
- ein Investitionsvolumen von rund 873 Millionen Euro ausgelöst.
- Fördergelder des Bundes in Höhe von 172 Millionen Euro zugesichert.
- 707 Millionen Euro an Wertschöpfung generiert.
- rund 4.450 Arbeitsplätze gesichert beziehungsweise geschaffen
- zu einer CO2-Reduktion von 409.000 t/a beigetragen.
- eine Energieeinsparung von 386.000 MWh/a bewirkt.
Die „Sanierungsoffensive“ beinhaltete die Förderungsaktion „Raus aus Öl und Gas“, welche seit 2018 den Ausstieg aus fossilen Heizungen forciert. In der Raumwärme gibt es – sowohl durch Sanierungen (Förderungsaktion "Sanierungsbonus"), aber auch durch eine Umstellung der Heizsysteme – ein großes Potenzial zur Vermeidung klimaschädlicher CO2-Emissionen.
Es wurden im Jahr 2025
89.730 Projekte unterstützt, davon rund 66.095 mit Heizungstausch und rund 187 betriebliche Projekte.
3,5 Milliarden Euro an Investitionsvolumen ausgelöst.
1,57 Milliarden Euro Bundes-Förderung zugesichert.
eine CO2-Reduktion von 524.600 t/a erzielt.
eine Energieeinsparung von 790.800 MWh/a bewirkt.
Im Jahr 2025 wurden im Rahmen der Sanierungsoffensive 66.095 Anträge zum Heizungstausch genehmigt. Der Großteil der neuen, klimafreundlichen Heizungen ist mit 49 % eine Wärmepumpe. Bei einem großen Teil der geförderten Heizungsumstellungen wird nunmehr Biomasse verwendet (41 %). Auf Nah- oder Fernwärme sind rund 10 % aller Förderungswerber:innen umgestiegen. Großteils wurden Ölkessel ersetzt (46 %), gefolgt von Erdgas-Heizungen (38 %) und Allesbrenner/Kohle/Koks-Heizungen (13 %). Bei 3 % der Förderungsfälle wurden Stromheizungen ersetzt.
Tipp
Weitere Informationen finden Sie unter → umweltfoerderung.at.