Die Energy Efficiency Financing Coalition (EEEFC) ist eine auf der Energieeffizienzrichtlinie (EED III) basierende Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel, günstige Rahmenbedingungen für Energieeffizienzinvestitionen zu schaffen und die zur Erreichung ambitionierter Emissionsreduktionsziele erforderlichen privaten Finanzmittel zu mobilisieren.
Die Do-no-significant-harm-Kriterien (DNSH) der EU-Taxonomie sollen sicherstellen, dass Investitionen keine erheblichen negativen Auswirkungen auf Klima- und Umweltziele haben. In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt beleuchtet die neue Studie, wie es um die Anwendung und Erfüllung der DNSH-Kriterien durch österreichische Unternehmen in der Praxis steht
Die Video-Serie #GFAMachtWas rückt jene vor den Vorhang, die den Wandel in Banken, Versicherungen, Pensionskassen und betrieblichen Vorsorgekassen im Alltag gestalten. Mit der Staffelübergabe von einem Mitglied zum nächsten zeigen die Videos, dass die GFA eine Plattform für Finanzunternehmen bietet, auf der voneinander gelernt werden kann.
Mit dem Klimanavigations-Cockpit (CNC – Climate Navigation Cockpit) setzt die Green Finance Allianceeinen Meilenstein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Finanzmarkt. Das innovative Instrument zur Portfoliosteuerung unterstützt Finanzunternehmen dabei, ihre Geschäftsmodelle konsequent am langfristigen Ziel der GFA der Klimaneutralität 2050 auszurichten und ihre Fortschritte transparent zu messen.
Die Green Finance Alliance zieht drei Jahre nach ihrer Gründung mit ihrem aktuellen Fortschrittsbericht eine positive Bilanz: Die Mitglieder treiben die grüne Transformation mit messbarem Erfolg voran. Strategisch gesteuert wird die Allianz vom Umwelt- und Klimaministerium, das die Initiative auch gegründet hat.
Der erste österreichische Klimaverträglichkeitstest hat erhoben, wie kompatibel die heimischen Kredit- und Investment-Portfolios mit einem Dekarbonisierungspfad sind. Die Erkenntnis: Obwohl das Interesse an klimaverträglichen Maßnahmen in der österreichischen Finanzlandschaft groß ist, besteht noch viel Handlungsbedarf, um das Paris-Ziel zu erreichen.
Finanzmärkte als Schlüsselfaktor für die Klimatransformation: Die Analyse-Serie beleuchtet, wie weit der österreichische Finanzmarkt bereits zur Erreichung der nationalen und europäischen Klimaziele beiträgt – und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.
Im Zuge der Offenlegungsvorschriften für Finanzprodukte gewinnt die Taxonomiefähigkeit und -konformität von Finanzprodukten zunehmend an Relevanz. Die aktuelle Studie – beauftragt vom BMLUK – zeigt den Umsetzungsstand der EU-Taxonomie am europäischen Fondsmarkt und deren Bedeutung für nachhaltige Investitionen.
Die dritte Taxonomiekennzahlen-Analysen knüpft inhaltlich an die bisherigen Berichte zu den Taxonomiekennzahlen der österreichischen Real- und Finanzwirtschaft an. Für das Geschäftsjahr 2024 wurden die veröffentlichten Taxonomiekennzahlen von 46 österreichischen Nichtfinanzunternehmen sowie 20 Finanzunternehmen (18 Kreditinstitute und zwei Versicherungen) analysiert.
Fortschritte und Herausforderungen auf dem Weg zur grünen Transformation
Österreichische Unternehmen investieren entschlossen in eine grüne Zukunft, viele Wirtschaftsaktivitäten müssen jedoch noch auf einen Netto-Null-Pfad gebracht werden: Auf Basis des ersten Berichtszyklus hat das Klimaschutzministerium erstmals die Taxonomiekennzahlen 42 berichtspflichtiger Unternehmen aus dem Geschäftsjahr 2022 erfasst.
Auswirkungen auf die Transformation zur Klimaneutralität und die Volkswirtschaft am Beispiel von Unternehmensanleihen
Von der Finanzierungs- bis zur Investmentseite: Alle in der Finanzbranche tätigen Personen können durch ihre persönlichen Möglichkeiten die Finanzbranche in eine ökologisch nachhaltige Richtung bewegen. In der neuen Broschüre erfahren Sie mehr über Green und Transition Finance den Risiken der Klimakrise für den Finanzmarkt sowie die Chancen einer nachhaltigen Finanzwirtschaft.
Die Green Finance Alliance (GFA) zieht mit ihrem aktuellen Fortschrittsbericht eine positive Bilanz: Die Mitglieder – darunter Banken, Versicherungen sowie Pensionskassen und Vorsorgekassen – treiben die grüne Transformation mit messbarem Erfolg voran. Die positiven Entwicklungen sind deshalb so wichtig, da öffentliche Mittel alleine nicht ausreichen, um die Klimatransition zu finanzieren.
Die Rail-Show der Green Finance Alliance (GFA) nimmt im November volle Fahrt auf. Die Vor-Ort-Besuche starteten mit der HYPO Oberösterreich und der Raiffeisenbank Gunskirchen. Mit den Berater:innen der Raiffeisenbank Gunskirchen wurde zudem die erste GFA-Akademie-Einheit durchgeführt.
Die zielgerichteten Umsetzungsschritte der Green Finance Alliance unterstützen Finanzunternehmen bei ihrem Transformationsprozess – und zeigen auch Impact in der Realwirtschaft.
Das Handbuch sowie die Kriterien der Vorreiter-Initiative Green Finance Alliance werden öffentliche konsultiert. Die Konsultation läuft bis 17. November 2024.
Mit I-PEPs (Indikatoren für Portfolio-bezogene Emissionsperformances) hat die Green Finance Alliance ein neues Kennzahlen-Set zur Steuerung der Dekarbonisierung von Finanzportfolios entwickelt. Die neue Kennzahlen-Generation ermöglicht Finanzunternehmen ihre Treibhausgas-Emissionsentwicklung und damit die Dekarbonisierung ihres Kerngeschäfts zu steuern.
Der neue Leitfaden der Green Finance Alliance zeigt, wie Biodiversität und Natur in das Kerngeschäft von Finanzunternehmen integriert werden können. Nicht nur für die Mitglieder der Initiative, auch für den gesamten heimische Finanzmarkt stehen die Empfehlungen und Hilfestellungen zur Verfügung.
Für die nötigen Investitionen in Biodiversität und Klimawandelanpassung sind private Finanzierungen eine wesentliche Säule. Beim Europäischen Forum Alpbach 2025 war die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg als Green Finance Alliance Mitglied vor Ort. Diskutiert wurde die Frage, wie Investitionen in Biodiversität und Klimawandelanpassung verstärkt mobilisiert werden können.
I-PEPs wurden entwickelt, um Finanzunternehmen bei der Dekarbonisierung ihrer Portfolios zu unterstützen. In einer öffentlichen Konsultation und einer Pilotphase wurden die Kennzahlen getestet und weiterentwickelt. Das Ergebnis: I-PEPs sind ressourcenschonend, robust und liefern aussagekräftige Steuerungskennzahlen für die Portfolio-Dekarbonisierung.